Anschaffung von Gesichtsschutz-Visieren

Begleitung Schwerkranker und Sterbender während der Corona-Pandemie folgt anderen Gesetzmäßigkeiten als in coronafreien Zeiten. Das ist auch der Einsatzleitung des Ambulanten Hospizdienstes Westlicher Enzkreis e.V. wichtig. In dieser Zeit bietet der Hospizdienst weiterhin Beratungen vor Ort an, immer dann, wenn es telefonisch nicht möglich ist, die Betroffenen adäquat zu unterstützen (z.B. bei akuter Schwerhörigkeit des Gegenübers). Einsätze dieser Art fanden bereits mit selbstgenähtem Mundschutz aus Stoff statt, was allerdings zur Folge hat, dass für das Gegenüber die Mimik nur schwer erkennbar ist. Gerade im sensiblen Gebiet der palliativen Beratung/ Begleitung oder Trauergesprächen ist es wichtig, wenn Berührungen schon nicht möglich sind, zumindest das Antlitz des Gesprächspartners wahrnehmen zu können. Aus diesem Grund wurden für die künftigen Einsätze Gesichtsschutz-Visiere aus transparentem Plexiglas angeschafft.

So ist in dieser Zeit die geprägt ist von notwendiger sozialer Distanz ein Minimum an spürbarem, in diesem Fall, sichtbarem Mitgefühl möglich.

Wir sind weiterhin für Sie da!

 

(Text: U. Sickinger; Foto: Ambulanter Hospizdienst)

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