Was haben eine Schnur und Wäscheklammern mit dem Tod zu tun?

Der Hospizdienst Westlicher Enzkreis besuchte die 9 b des Gymnasium Remchingen

Von Michael Tinkl

Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Leid, Tod und Leben danach“ waren am Donnerstag, den 13. 03. 2025 Frau Bachteler und Frau Kunz vom Hospizdienst Westlicher Enzkreis in der Klasse 9 b zu Gast. Die beiden Einsatzleitungen des Ambulanten Hospizdienstes hatten zu Beginn in die Mitte des Stuhlkreises auf ein Tuch verschiedene Gegenstände gelegt: ein aufgeschlagenes Buch mit Foto-grafien von verstorbenen Menschen, Efeu, eine Schnur mit Wäscheklammern, eine brennende Kerze und ein Kreuz. 

Die Schülerinnen und Schüler wurden gefragt, welche Erfahrungen sie bisher mit dem Sterben gemacht und ob sie schon einmal einen Toten gesehen hätten. Danach gab es ein „Spiel“, bei dem man an der Schnur, die das Leben symbolisieren sollte, eine Wäscheklammer befestigen musste. Alle aus der Klasse hatten ihre Klammer an den Anfang geheftet und waren überrascht, die Klammer von Frau Kunz am Ende der Schnur zu finden. Damit wollte sie zum Ausdruck bringen, dass man zu jedem Zeitpunkt des Lebens sterben kann. Das veranschaulichte sie mit einem schweren Verkehrsunfall, an dem sie als junge Frau beteiligt war. Die beiden Frauen erzählten auch von einem jungen Familienvater, dessen Sterben sie begleiten durften. 

In einer Gruppenarbeit sollte jeder darüber nachdenken, was ihm im Leben wichtig ist. Abschließend beantworteten die beiden Gäste die Fragen, die die 9 b ihnen vorab geschickt hatte, z. B. wie sie damit umgehen, dass sie ständig mit dem Thema Tod konfrontiert sind.